Startseite

Suche


Die HFS stellt sich vor

Die HFS ist eine rechtsfähige öffentliche Stiftung des Privatrechts, deren Zweck es ist, die wissenschaftliche Forschung des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften der Universität Erlangen-Nürnberg finanziell zu fördern.

Die Stiftung wurde am 8.5.1962 durch den Unternehmer Dr. h.c. Hans Frisch gegründet, der dafür 30% des Kapitals seines Unternehmens, der Wiessner GmbH in Bayreuth, einem Unternehmen der Klimatechnik, zur Verfügung stellte. Hans Frisch war Absolvent der früheren Hochschule für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, der Vorgängerinstitution des heutigen Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften. Aus den Erträgen des Unternehmens, die in den Folgejahren an die Stiftung flossen, konnten nicht nur vielfältige Forschungsaktivitäten gefördert werden, es wurde auch ein beachtliches Kapital angesammelt, dessen Zinserträge zusätzliche Fördermöglichkeiten ergaben.

Leider führte eine unzureichende Kontrolle der Stiftungstätigkeit dazu, dass durch Unterschlagung in den achtziger Jahren ein erheblicher Teil des Stiftungsvermögens aufgezehrt wurde. Nach der juristischen Aufarbeitung dieses Falles, die durch fachkundige Hilfe von außen bewältigt werden konnte, wurde die Stiftung durch rigorose Sparmaßnahmen in den Folgejahren wieder konsolidiert. Hier ist die Stiftung besonders dem damaligen Präsidenten der Nürnberger Rechtsanwaltskammer, RA Herbert Härlein, der das Präsidium des Stiftungskuratoriums übernahm, sowie dem Altkanzler der Universität, Dr. h.c. Horst Köhler, der als Vorstandsvorsitzender die Stiftungsaktivitäten dirigierte, zu großem Dank verpflichtet.

Der zweite Schlag traf die Stiftung, als in den neunziger Jahren die Wiessner GmbH wegen ihres Engagements in den neuen Bundesländern in wirtschaftliche Schwierigkeiten geriet. Das bedeutete nicht nur, dass der Stiftung keine Erträge mehr zuflossen, es drohte auch ein Verlust eines großen Teils des Stiftungsvermögens. Im Jahr 2002 konnte die Stiftung jedoch nach harten Verhandlungen ihren Unternehmensanteil verkaufen und so die finanzielle Situation ein zweites Mal konsolidieren.

Seither fördert die Stiftung Jahr für Jahr mit einem Gesamtbetrag von etwa 60.000 € die Forschung des Fachbereichs. Um eine möglichst breite Wirkung zu erzielen, wird diese Summe in kleineren Beträgen verteilt, d.h. die Geförderten müssen einen mehr oder weniger großen Teil der Projektkosten durch eigene oder Drittmittel aufbringen.

 

Nach oben